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Referenzen

Jessica Nelin

Jessica Nelin und ihr Mann haben in zwei Häusern Infrarotheizpaneele installiert – und sind restlos begeistert. Zum einen wegen des reduzierten Energieverbrauchs, zum anderen wegen der angenehmen Wärme.

Jetzt liebt Jessica ihren Boden: „Als würde man auf sonnenwarmem Sand laufen“

Jessica Nelin und ihr Mann haben in zwei Häusern Infrarotheizpaneele installiert – und sind restlos begeistert. Zum einen wegen des reduzierten Energieverbrauchs, zum anderen wegen der angenehmen Wärme.

– Es erzeugt eine so angenehme, sanfte Wärme. Ich verstehe nicht, warum nicht jeder Infrarotheizpaneele hat, sagt Jessica Nelin.

Zum ersten Mal sah sie Infrarotheizpaneele auf einer Hausmesse im Jahr 2017. Jessicas Ehemann Jan war allein auf einem kleinen Streifzug durch die Stände gewesen und rief aufgeregt, als er Jessica wiedersah: „Komm mit, das musst du dir unbedingt ansehen!“

Das Paar hatte vor Kurzem einen großen Bauernhof in Uppland gekauft, der mehrere Jahre leer gestanden hatte. Die Isolierung war mangelhaft und der jährliche Stromverbrauch lag bei rund 87.000 Kilowattstunden.

„Wir haben das Haus isoliert und überlegt, eine Fußbodenheizung einzubauen. Aber die Böden waren so schön, dass wir sie nicht zerstören wollten. Stattdessen haben wir Infrarot-Heizpaneele getestet, weil wir auf der Hausmesse so begeistert davon waren“, sagt Jessica Nelin.

Der Stromverbrauch wurde halbiert


In einigen Räumen wurden Paneele installiert, und im ersten Winter halbierte sich der Stromverbrauch fast.

Der Bauernhof wurde 2019 verkauft. Ein 152 Quadratmeter großes zweistöckiges Haus in Åkersberga wurde das neue Zuhause.

– Mit einer alten Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung in einigen Räumen. „Die Heizung im Obergeschoss ist sehr schlecht“, sagt Jessica Nelin.

Wir haben also erneut in Infrarotheizpaneele investiert. Zunächst in zwei Schlafzimmern und dem Flur im Obergeschoss sowie in einem Fernsehzimmer im Erdgeschoss. Zu Weihnachten 2021 wurde auch ein kaltes Zimmer mit einem Paneel ausgestattet.

– Wir haben unseren Verbrauch schnell reduziert. Und nachdem alle Infrarotheizpaneele installiert waren, lag unser Verbrauch im Januar 22 Prozent unter dem des Vorjahresmonats.

Angenehme Wärme ist ein wichtiger Pluspunkt

Dass der Stromverbrauch gesunken ist, ist das eine, aber der größte Vorteil von Infrarotheizpaneelen ist wohl die angenehme Wärme. Und zwar die gleichmäßige Temperatur, vom Boden bis zur Decke.
– Ich liebe es einfach, auf warmen Böden zu laufen. Es ist, als würde man im Sommer die Füße in sonnenwarmen Sand stecken. Das verdanken wir den Infrarot-Heizpaneelen, sagt Jessica Nylén.
Im Haus befinden sich nun insgesamt sieben Paneele. Alle werden von einem Thermostat gesteuert.

Thermostat natürlich!


Ein Thermostat ist unerlässlich, schließlich muss man die gewünschte Temperatur regulieren können. Da die Paneele nicht die Luft, sondern alle Oberflächen erwärmen, erreichen Boden, Wände und Möbel die am Thermostat eingestellte Temperatur. Die Paneele sind etwa zehn bis fünfzehn Minuten in Betrieb und werden dann für ein bis zwei Stunden ausgeschaltet. Trotzdem herrscht eine konstante Temperatur von 22 Grad. „Das liegt daran, dass die Wärme in den Oberflächen gespeichert wird, in denen man sich aufhält, anstatt zur Decke aufzusteigen“, erklärt Jessica Nylén.
Sie ist der Ansicht, dass die Wärme der Infrarotheizpaneele sich grundlegend von der herkömmlichen Konvektionswärme unterscheidet, wie sie beispielsweise von traditionellen Heizelementen erzeugt wird.
– Es ist eine drückende, trockene Hitze. Die Wärme der Paneele ist angenehm und sanft. Ein ganz anderes Gefühl.

Nicht zu klein dimensionieren!


Jessica Nelin möchte allen, die über die Anschaffung von Infrarotheizpaneelen nachdenken, einen Tipp geben: Achten Sie auf die richtige Dimensionierung. Die Wattzahl muss der Raumgröße entsprechen.
– Sparen Sie nicht am falschen Ende. Lieber ein Panel zu viel als zu wenig. Achten Sie auf eine gewisse Leistungsreserve der Panels. Andernfalls werden sie zu oft eingeschaltet, was den Stromverbrauch erhöht.
Sie ist überrascht, dass so wenige Menschen die positiven Eigenschaften von Infrarotheizpaneelen kennen. Vermutlich liegt es an mangelnder Information. In den Niederlanden scheint das Wissen darüber jedoch weiter verbreitet zu sein als in Schweden.
– Der Flughafen Schiphol in Amsterdam wird mit Infrarot-Heizpaneelen beheizt, sagt Jessica Nelin.

Auch Pferde mögen die Hitze


Heute arbeitet sie selbst mit Infrarotheizungen, allerdings mit Schwerpunkt auf Ställen und landwirtschaftlichen Betrieben, und zwar über die Firma Stallvärme.
– Im Reitsport sind wir es gewohnt, kalte Winter in veralteten und ungemütlichen Stallungen zu ertragen, deshalb haben ein Kollege und ich beschlossen, das zu ändern.
Sie waren begeistert von der Wärme der Infrarotpaneele und wollten Lösungen finden, die auch in Ställen funktionieren könnten.
– Es begann mit einem von uns selbst entwickelten Infrasolarium, mit dem wir die Pferde vor dem Training aufwärmen und anschließend schnell trocknen konnten. Es war ein Erfolg, und jetzt haben wir gerade das Nachfolgemodell auf den Markt gebracht. Doch im Laufe des letzten Jahres haben wir auch festgestellt, dass immer mehr unserer Kunden ein trockeneres Stallklima wünschen, vor allem um die Feuchtigkeit aus Wänden und Böden zu entfernen, sagt sie und fährt fort:
– Ich bin froh, dass mein Mann 2017 auf dieser Hausmesse war, sonst wären wir heute nicht da, wo wir sind!